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Founders´ stories – zweiter Teil

  in Deutsch - 30. April 2015

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Der Tennisball flog um eine Haaresbreite über das Netz, als das Echo des Aufschlages ertönte. Angespannt fixierte P. den Ball. Es war völlig unklar, ob er im gegnerischen Aufschlagfeld oder knapp im Aus landete. Rasch streckte sein Gegner seinen gesamten Körper. Es herrschte absolute Stille, als sich die Szene wie in Zeitlupe vor P.´s Augen abspielte. Als der Ball knapp die Linie berührte, wollte er bereits sein Ace und den Sieg feiern. Doch was war das? Plötzlich änderte sich die Flugrichtung des Balls und dieser kam überraschenderweise wieder zu ihm zurück. „Das kann nicht sein! Wie konnte er meinen Aufschlag noch erreichen?“ dachte P. Mit einem raschen Reflex bewegte sich sein Körper in Richtung Netz. Es waren sichere und selbstbewusste Schritte. Die Rückhand seines Gegners war kräftig. Sofort bereitete sich P. für seinen Schlag vor. Mit einem präzisen Volleyschlag schoss er den Ball in die gegenüberliegende Ecke. Unerreichbar für seinen Gegner. P. war mit seinen Kräften vollkommen am Ende, aber glücklich. „Jawohl, mit Einsatz und Fleiß kannst Du Vieles erreichen!“ dachte P. und genoss überglücklich seinen Sieg.

P.gewann das Turnier und  qualifizierte sich für die nationale Meisterschaft. Doch aus seinem Traum sich mit den großen internationalen Tennisprofis messen zu können wurde nichts. Nach tiefgründigen Überlegungen über seine Zukunft legte er seine persönlichen Ziele neu aus. Als ein zielstrebiger Mensch und mit fester Überzeugung, dass mit Einsatz und harter Arbeit viele Ziele erreichbar sind, schlug P. einen anderen beruflichen Weg ein. P. wird in Zukunft CFO von lifeshot.

 

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Während B. den steilen Weg entlang ging, tiefversunken in seinen Träumen, erinnerte er sich an eine kürzlich stattgefundene Diskussion mit seiner Freundin. Er begann zu schmunzeln und dachte an die Szene. „Wie kann es sein, dass Du anhand eines einfachen Geräusches das Modell eines Autos erkennst? Wenn es sich hingegen um mich handelt, verstehst Du immer nur Bahnhof!“ konfrontierte ihn damals seine Freundin. Wie immer hatte B. eine spontane und metaphorische Antwort parat: „Im Leben muss man Entscheidungen treffen. Man muss die volle Aufmerksamkeit den Dingen schenken, die man liebt!“. „Warte nur ab mein Lieber, wenn Du Dich nicht bald änderst, dann wirst Du noch ein blaues Wunder erleben!” antwortete seine Freundin verärgert. Obwohl B.‘s trockener Humor bei vielen Menschen gut ankommt, kann er für so manchen Betroffenen unangenehm sein. Aber genau diese Art von Humor macht ihn sympathisch. Im Innersten ist B. ein liebenswerter, gutmütiger Mensch, der immer und überall hilft.

Auch heute noch sind B. und seine Freundin ein Paar. Mit seinem speziellen Humor und besonderen Charakter ist er sehr beliebt und ein wichtiges Mitglied von lifeshot. Besonders wenn nach einem anstrengend Arbeitstag B.‘s Sprüche den Tag versüßen.B. wird in Zukunft Verwaltungsleiter von lifeshot.

 

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Es erforderte höchste Konzentration sich die Handynummer der atemberaubenden jungen Lady zu merken. Als T. es endlich geschafft hatte, tauchte ein hinterlistiger Zugkontrolleur auf und sagte mit lauter Stimme: „Ihren Fahrschein bitte!“. Tief in seiner Mission versunken, war T. mit dem Abspeichern der Nummer in seinem Iphone beschäftigt. Erst als er kurz darauf zum zweiten Mal aufgefordert wurde, würdigte T. dem Kontrolleur einen Blick. Er war ungefähr 60 Jahre alt und trug die klassische Trenitalia-Uniform. „Ihren Fahrschein bitte!“ wiederholte der Kontrolleur mit bestimmter Stimme. T. nahm seine Laptoptasche und suchte nervös nach seinem Ticket. Währenddessen versuchte er sich an die Telefonnummer zu erinnern: “348….34873….Sch….! Das darf nicht wahr sein!“. Mit verärgerter Miene streckte er seinen Arm aus, ohne dem Kontrolleur einen Blick zu würdigen. Dieser betrachtete das Ticket und sagte: „Ich wünsche eine gute Fahrt!“ Erleichtert nahm T. erneut sein Smartphone zur Hand und versuchte sich an die Nummer zu erinnern. Nach kurzem Grübeln hatte er es geschafft. „Yes, I´m the King!“, freute sich T. wie ein kleines Kind. Doch als er die Nummer speichern wollte, erschien eine Fehlermeldung auf seinem Display – „Bitte Namen eingeben!“. „Welchen Namen kann ich ihr geben?“, grübelte T.. „Hase im Zug? Nein, das passt nicht. Mhhh, sexy Sekretärin?”. Sein Blick huschte über ihr das Outfit der jungen Lady. „Passt perfekt“, flüsterte T.  Sein Kopf schwenkte sich zur Seite, während er erleichtert aufatmete. Kurze Zeit darauf erreichte der Zug die Station von Mailand. T. stieg aus und ihre Wege trennten sich, ohne ein Wort miteinander gesprochen zu haben. Am selben Abend, während er auf der Ledercouch den aufregenden Tag Revue passieren ließ,  nahm T. kurzerhand sein Smartphone und wählte die Nummer der Unbekannten.

Nervös und angespannt legte er sein Samrtphone an sein Ohr. Tuuuut, Tuuut. Plötzlich hörte er eine Stimme.

Unbekannte: „Hallo?“

T.: „Es ist äußerst Schade, dass Du heute so schüchtern warst. Aber ich muss sagen Du hast mir den heutigen Tag versüßt.“

Kurzes Schweigen

Unbekannte: „Wen hab ich denn den Tag versüßt und wer ist überhaupt am Apparat?“

T.: „Na mir, es sei denn Du machst das mit allen Männern?“

Unbekannte: „Wenn ich wüsste was ich gemacht habe, könnte ich Dir sagen ob ich das öfters mache! Aber ich glaube Du hast die falsche Nummer gewählt!“

T.: „Nein, auf keinen Fall! Wir kennen uns! Ich könnte sonst ja nicht wissen, dass Du schüchtern bist!“

Unbekannte: „Du verarschst mich, sag sofort wer Du bist oder woher Du meine Nummer hast.“

T: „Ohh! Es gibt verschiedene Möglichkeiten an Deine Nummer zu kommen! Schon mal daran gedacht, dass ich von der CIA sein könnte?“

Unbekannte: „Sicher! Und ich bin eine Außerirdische!!!“

T: „Aaahh! Jetzt wird mir klar wieso ich vorher noch nie so eine umwerfende, atemberaubende Erscheinung wie Dich getroffen habe.”

Unbekannte: „Halt endlich Deinen Mund und sag mir wer Du bist verdammt!!!“

T: „Spaßbremse. Wir saßen uns heute im Zug nach Mailand gegenüber.“

Unbekannte: „Ach so! Und woher hast Du meine Telefonnummer?“

T: „Glaubst Du mir immer noch nicht, dass ich für die CIA arbeite?“

Unbekannte: „Gut, dann treffen wir uns morgen um 21.00 Uhr vor meiner Wohnung und wir gehen gemeinsam Abendessen.“

T: „Ohhh. Und woher weiß ich wo du wohnst?“

Unbekannte: „Ich dachte Du bist CIA-Agent?“

T: „Ach ja genau. Was, wenn ich Dir die Wahrheit erzähle wie ich zu Deiner Nummer gekommen bin? Steht dann die Einladung immer noch?“

Unbekannte: „Das wäre zu einfach!“

T: „Und wenn ich Dir sage, wie du Deine persönlichen Daten in Zukunft besser schützen kannst?“

Unbekannte: „Mmhhh. Mach‘s nicht so spannend und verrat es mir endlich!“

T: „Hahahah. Heute während der Zugfahrt hast Du mit deiner Agenda gearbeitet. Auf einer der Seiten waren Deine persönlichen Daten aufgelistet. Da konnte ich mir den Scherz nicht verkneifen Deine Telefonnummer abzuspeichern.“

Unbekannte: „Ahhhh. Aber warum hast Du mich nicht einfach angesprochen? Und Du behauptest ich bin schüchtern!“

T: „Das wäre zu einfach gewesen. So würden es doch alle Männer machen!“

 

So begann die erste wahre Liebesgeschichte von T. Leider dauerte die Beziehung nur wenige Monate ehe T. eine Krankenschwester kennenlernte.
T. wird in Zukunft CEO von lifeshot. Er hat die Fähigkeit Dinge aus einer vollkommen anderen Perspektive zu betrachten und nicht zuletzt, ist er der Initiator von lifeshot.

 

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Glücklicherweise hatte M. einen zweiten Computer. Das Gerät war schon über längere Zeit nicht mehr eingeschaltet worden und es dauerte eine Ewigkeit bis das Windows XP Symbol erschien. „Das dauert vielleicht eine Ewigkeit“, beschwerte sich M. und entschloss sich kurzerhand ein frisches Bier aus dem Kühlschrank zu hohlen. M. ist kein großer Freund von Microsoft und Windows. Als Kreativer bevorzugt er Mac. Doch dieses Mal musste er nun Windows sein volles Vertrauen schenken. Zurück in seinem Zimmer war das Betriebssystem immer noch nicht hochgefahren. „Verdammtes Windows!“, hallte es durchs Zimmer. Er nahm sein Bier und wollte aus der Flasche trinken: „Ahhhh!“ schrie M. auf. In all seiner Verzweiflung, ob sein Projekt gespeichert wurde, hatte er vergessen die Flasche zu öffnen. Mit einem Feuerzeug bewaffnet und einem geschickten Handgriff öffnete er die Flasche. In der Zwischenzeit hatte Windows XP geladen. Nervös setzte er sich sofort an den PC und begann ein Programm zu öffnen, welches ihm den Zugriff auf seinen Server ermöglichte. Nach einigen Minuten angespannter Suche seufzte er: „Da ist es!“ Mit einem Doppelklick versuchte er die Datei projekt_x.ipt zu öffnen. Plötzlich schreckte M. auf! „Wenn sich diese Datei nicht öffnen lässt, sind Monate meiner Arbeit verloren!“ dachte er. Er fixierte den flimmernden Bildschirm und plötzlich erschien eine Meldung: loading! „Nochmal Glück gehabt!“ flüsterte M. und ließ sich in seinen Sessel fallen.

 

Trotz vollkommener Überzeugung, verfolgte M. sein innovatives Projekt Aschenbecher nicht mehr weiter. Er hatte in der Zwischenzeit Bekanntschaft mit T. gemacht und begann am Projekt lifeshot zu arbeiten. M. wird in Zukunft technischer Direktor von lifeshot. In Zusammenarbeit mit T. perfektioniert und setzt er die Ideen für lifeshot um. Um es kurz und bündig zu sagen: ohne M. wäre lifeshot nicht das, was es heute ist.

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